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Zwei goldbraune Süßkartoffel-Rösti mit Spiegelei und flüssigem Eigelb, daneben eine Schale Kräuterquark mit Schnittlauch

Süßkartoffel-Rösti mit Spiegelei und Kräuterquark

Knusprige Rösti aus geraspelter Süßkartoffel, dazu zwei Spiegeleier und cremiger Kräuterquark. 38 g Protein pro Portion, von Natur aus glutenfrei und in 30 Minuten fertig.

High-ProteinVegetarisch
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Vorbereitung
15 Min
Kochzeit
15 Min
Gesamtzeit
30 Min
kcal / Portion
525

Zutaten

Portionen1
  • 175 gSüßkartoffel(geschält und grob geraspelt)
  • 25 gZwiebel(fein gewürfelt)
  • ½ StückEi(Größe M, für den Teig)
  • 2 StückEi(Größe M, zum Braten)
  • 150 gMagerquark
  • 5 gSchnittlauch(in feinen Röllchen)
  • 2 ½ gPetersilie(fein gehackt)
  • 7 ½ gOlivenöl
  • ½ TLSchwarzer Pfeffer(frisch gemahlen)

Zubereitung

  1. 1

    175 g Süßkartoffel grob raspeln, in ein sauberes Küchentuch geben und kräftig ausdrücken. Je trockener die Raspel, desto knuspriger wird das Rösti.

  2. 2

    Geraspelte Süßkartoffel mit 25 g Zwiebel und ½ Stück Ei in einer Schüssel vermengen, mit Salz und der Hälfte vom ½ TL Schwarzer Pfeffer würzen.

  3. 3

    150 g Magerquark mit 5 g Schnittlauch, 2 ½ g Petersilie, einer Prise Salz und zwei Esslöffeln Wasser glatt rühren, bis er cremig ist. Kalt stellen.

  4. 4

    Zwei Drittel vom 7 ½ g Olivenöl in einer beschichteten Pfanne erhitzen. Die Masse zu vier flachen Talern formen, in die Pfanne setzen und mit dem Pfannenwender leicht andrücken.

  5. 5

    Bei mittlerer Hitze 6 Minuten braten, bis die Unterseite goldbraun ist, dann wenden und weitere 5 Minuten braten. Nicht zu früh bewegen, sonst zerfallen die Rösti.

  6. 6

    Rösti auf zwei Teller legen. Restliches Öl in die Pfanne geben und die 2 Stück Ei bei mittlerer Hitze braten, bis das Eiweiß fest und das Eigelb noch flüssig ist.

  7. 7

    Je zwei Spiegeleier auf die Rösti setzen, mit dem restlichen ½ TL Schwarzer Pfeffer übermahlen und den Kräuterquark daneben anrichten.

Tipps

Der wichtigste Schritt steht ganz am Anfang: die geraspelte Süßkartoffel wirklich trocken ausdrücken. Süßkartoffel enthält deutlich mehr Wasser als eine mehlige Kartoffel, und jedes Gramm davon arbeitet in der Pfanne gegen die Kruste. Wer keinen Küchentuch-Trick mag, salzt die Raspel und lässt sie zehn Minuten stehen, dann läuft ein Teil des Wassers von allein ab. Das Protein kommt hier aus zwei Richtungen: fünf Eier liefern rund 35 g hochwertiges Eiweiß mit sehr guter Aminosäurenverteilung, der Magerquark legt noch einmal 36 g obendrauf und bringt gleichzeitig Kalzium mit. Zusammen landet die Portion bei etwa 38 g, das ist für ein Frühstück eine ordentliche Hausnummer und trägt problemlos bis zum Mittag. Meal-Prep funktioniert gut: Die Rösti lassen sich am Vortag braten und abgekühlt im Kühlschrank lagern. Am Morgen kommen sie für sechs Minuten bei 200 Grad in den Ofen oder für drei Minuten in die trockene Pfanne, dann sind sie wieder knusprig. In der Mikrowelle werden sie weich, das ist die einzige Variante, die man sich sparen kann. Die Eier immer frisch braten. Als Beilage passt ein Löffel Sriracha oder ein paar Tropfen Zitronensaft im Quark, das nimmt der Süßkartoffel etwas von ihrer Süße und macht das Ganze runder.

Nährwerte pro 100 g

pro 100 gpro Portion
Energie105 kcal525 kcal
Eiweiß8 g38 g
Kohlenhydrate9 g44 g
Fett4 g22 g
Ballaststoffe1 g6 g

Häufige Fragen

Warum werden meine Süßkartoffel-Rösti nicht knusprig?

Fast immer liegt es an zu viel Restwasser in den Raspeln. Süßkartoffel gibt beim Braten viel Flüssigkeit ab, die dann verdampft statt zu bräunen. Kräftig ausdrücken und die Rösti in der Pfanne nicht zu früh wenden, dann klappt die Kruste.

Kann ich die Rösti im Ofen statt in der Pfanne machen?

Ja. Bei 220 Grad Umluft auf Backpapier etwa 25 Minuten backen und nach der Hälfte der Zeit wenden. Sie werden gleichmäßiger gar, dafür etwas weniger knusprig als in der Pfanne.

Wie mache ich das Rezept vegan?

Den Kräuterquark durch eine Sojaquark-Variante ersetzen und als Bindung im Teig zwei Esslöffel Kichererbsenmehl mit drei Esslöffeln Wasser verrühren. Statt der Spiegeleier passt gebratener Räuchertofu, das Protein bleibt dann bei rund 30 g pro Portion.

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